Sara M. T. Richter-Höhlich | Bildende Kunst | Hamburg | smt-richter.com
About the Work
Sara M. T. Richter-Höhlich works across painting, drawing, printmaking, installation, object and performance.
At the centre of her practice is an interest in perception and transformation: how an image can become movement, how colour can occupy space, and how material can carry emotion and memory.
Her works often develop through experimental and intuitive processes. Rather than defining a fixed boundary between disciplines, she allows different media to influence and overlap with one another.
Collaboration is an important part of her practice. In projects involving other artists, musicians, dancers and performers, the individual work becomes part of a shared process in which dialogue, chance and exchange can shape the outcome.
Richter-Höhlich studied in Schneeberg and has developed her practice through exhibitions, residencies and collaborative projects in Germany and internationally. She lives and works between Hamburg and Chemnitz.
Performance SCHAM - eine audio-visuelle, künstlerische Selbstbefragung zum Thema Scham
In einer performativen-künstlerischen Auseinandersetzung begegnen die Künstlerin Sara M.T. Richter-Höhlich und die Schauspielerin Magda Decker der Scham als Objekt.
Die Skulptur aus Gips verkörpert den Mantel der Scham, in dem die personifizierte Scham, gespielt von Sara M. T. Richter-Höhlich, die weibliche Person, gespielt von Magda Decker, einhüllt.
Leitfaden bildet dabei der Ton- und Stimmenrahmen. Anfangs steht der Herzschlag im Ruhepuls, nach ca. 30 Sekunden tritt eine Störmelodie (Scham) auf, dabei wird auch langsam das Gesicht von Magda Decker beleuchtet. Nach und nach lassen zusätzlich Stimmen aus dem Nichts die Scham immer Größer werden, unterstütz wird diese Wirkung durch Licht und die performativen Antworten der Performerinnen. Die ganze Atmosphäre wird immer ergreifender, der Herzschlag immer schneller und die Einhüllung von der personifizierten Scham scheint die Schauspielerin, mit einer schmierigen zähflüssigen Masse, Teil der starren Hülle werden zu lassen. Bis es zum Stillstand kommt und Magda Decker sich der Scham entgegenstellt. Mit den gefundenen Worten, in Form eines Gedichtes in eingesprochener und live aufgegriffener Darstellung, wird die Hülle der Scham aufgebrochen.
Weltfrauentag | 8. März 2023| Interaktive Vulva-Ausstellung im Chemnitzer WELTECHO „Geh in die Ecke und schäm dich nicht!“
Performerin: Schauspielerin Magda Decker | Künstlerin Sara M. T. Richter-Höhlich
Gips-Skulptur: Sara M.T. Richter-Höhlich
Audio: Dominik Höhlich
Regie: Sara M. T. Richter-Höhlich, Magda Decker
Stimmen: Magda Decker, Sara M. T. Richter-Höhlich und Freunde
Gedicht: Magda Decker
Video/Foto: Eulenherz Artwork





